| Wichtige Anmerkung: Es handelt sich
um keine Erdwärmenutzung im Sinne der unteren Wasserbehörde. Es ist
daher kein Genehmigungsverfahren notwendig. Dieses System nutzt nur die Wärme
der Sonne durch thermische Solarkollektoren im Wasser einer Zisterne und des
angrenzenden Erdreichs bis etwa 4 m. Speicher bis 50 cbm, teilweise bis 100 cbm,
können nach der Bauordnung ohne gesonderte Genehmigung erstellt werden. |
| Die stets genehmigungspflichtige Nutzung von Erdwärme, durch
spezielle Flüssigkeiten und Leitungen, werden von der unteren Wasserbehörde in einigen
Bundesländern neuerdings mit Gebühren belegt - teilweise sogar alljährlich. |
| Der Aufwand für einen Wasserspeicher ist zudem geringer als für die
Erstellung von Erdkollektoren. Bei 150 qm Wohnfläche erfordern diese die doppelte Fläche
und 1,5 m Tiefe. Das sind 450 cbm zu nur 50 cbm beim Wasserspeicher. Gegenüber Erdkollektoren
und Bohrungen bleibt er außerdem stets leicht zugänglich. |
| Das vorgeschlagene System kann bei der überwiegenden Anzahl von
Häusern direkt angewandt werden. Wo örtliche Gegebenheiten thermische Solarkollektoren
oder die notwendigen Speicher nicht zulassen, besteht die Möglichkeit eine Strom- und
Nahwärmeversorgung mit Nachbarn durch ein Klein-BHKW aufzubauen. |
| Vorbild D-83404 Ainring:
Heizkraftwerk mit Holzhackschnitzel jetzt in Betrieb |
| Kurz und bündig: |
| Energie und Kosten werden durch die gratis zur
Verfügung stehende Sonne eingespart. Das geschieht durch thermische
Solarkollektoren - statt 6 qm nur für warmes Brauchwasser mindestens 12 qm
auch für die Heizung. |
Weil das Wetter mal warm und sonnig - mal kühl
und regnerisch ist, muss die gewonnene Wärme in einem größeren Speicher
zwischengespeichert werden. Dieser sollte im Haus stehen und mindestens 2.000 Liter Inhalt
haben. |
| Überschüssige Wärme wird in einem
Niedertemperaturspeicher ( Eis Speicher ) außerhalb des Hauses gespeichert. Das geschieht zum
Schutz der Kollektoren vor Überhitzung und um vorgewärmtes Wasser
effizient durch eine Wärmepumpe zu nutzen. |
| Um den Niedertemperaturspeicher klein zu halten, wird
auch die Latentwärme des Wassers genutzt. Eine spezielle Wärmepumpe erzeugt
dazu Eis, das nach der Ablösung vom Verdampfer an der
Oberfläche des Wassers schwimmt. Damit kann man im folgenden Sommer gratis kühlen,
sonst wird es vom Solarkollektor geschmolzen. |
| Die älteste Anlage läuft bereits gut 11 Jahre. Sie hat eine 16 qm Solarfläche und verbraucht pro Jahr
5.000 kWh elektr. Strom für die Wärmepumpe und zwei Pumpen, entsprechend
15.000 kWh primäre Energie. Eine neue Öl-Brennwertheizung (Wirkungsgrad 90%)
hätte 27.000 kWh plus elektr. Strom für Regelung und Pumpen benötigt, also
rund 30.000 kWh Primärenergie und damit doppelt so viel. |
| Allgemeine Betrachtungen: |
| Es gilt die Sonnenenergie für unsere
Wärmeversorgung besser zu nutzen. Das Stichwort dafür lautet:
solares Heizen. Grundsätzlich ist hierbei die Speicherung der Energie
(Wärme) das wesentliche Problem. |
| Unser elektrisches Netz ist kein Speicher für
Strom, dazu wären Pumpspeicher-Kraftwerke erforderlich. Deshalb hilft die
Fotovoltaik letztlich auch nicht weiter und Windenergie verschandelt die Landschaft.
Wir brauchen andere Lösungen. |
| Bei der herkömmlichen Erzeugung von Strom wird
2/3 der Energie als Wärme ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Er sollte besser
dezentral erzeugt und die dabei anfallende Wärme in einem Nahversorgungsnetz
genutzt werden. |
| Wir speichern Sonnenwärme in zwei Speichern
auf unterschiedlichem Temperaturniveau, wie im Bild oben dargestellt. Damit sich das
Wasservolumen in Grenzen hält, nutzen wir auch die Latentwärme des Wassers durch Eiserzeugung. |
| Hierfür haben wir ein Spezialgerät entwickelt und dafür Patente erhalten.
Es beherrscht den Vereisungsprozess und entspricht der Funktion einer Wärmepumpe.
Diese Funktion ist aber mit konventionellen Wärmepumpen nicht möglich. |
| Besonders einfach sind die Einsparungen bei einem Neubau zu verwirklichen.
Fällt der Wärmedarf höher aus, so ist ein zusätzlicher Holzofen
mit einer Erwärmung des Speichers im Winter vorteilhaft. Die Speicher können dann
kleiner sein. |
| Auch für bestehende Gebäude kann so leicht die Hälfte
des Bedarfs an Wärme von der Sonne gedeckt werden. Kühlung und Klimatisierung
kann hierbei sogar noch zusätzlich und ohne Kosten erfolgen ! |
| Wollen Sie näheres wissen, so nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf.
Sie erfahren dann von uns mehr bezüglich Ihrer Möglichkeiten.
Wir stellen Ihnen für diese erste Information keine Kosten in Rechnung ! |